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Osterbrunnen an der Wörnitzquelle
Frühling Villa Roth Schillingsfürst
Schillingsfürst von Oben
Schloss Schillingsfürst
Zu Entdecken

In der Übersicht

Hier entdecken Sie einige Besonderheiten in unserer Region.

Historische Grenzsteinlinie

„Die Frankenhöhe liegt nicht nur heute an der Grenze zwischen dem Freistaat Bayern und dem Land Baden-Württemberg. In der Zeit vor 1806 herrschten hier die Hohenzollern, die Fürsten von Hohenlohe und der Rat und die Stadt Rothenburg, um die Wichtigsten zu nennen. Wenn Sie auf der Frankenhöhe spazierengehen, finden Sie auch heute noch die Zeugnisse dieser Herrscher in Form ihrer historischen Grenzen. Bei HISTORISCHE GRENZE können Sie sich hierüber umfassend informieren, wie auch die Grenzwanderwege ausprobieren. Tauchen Sie in die Geschichte ein." Weitere Informationen finden Sie hier.

Mehr zum Entdecken

Wer etwas Zeit mitbringt, kann bei einem Ausflug auf die Frankenhöhe einiges an Besonderheiten entdecken. Alte Flurnamen wie Henkersbrunnen oder Totenhecke erinnern in Wettringen an die mittelalterliche Gerichtsbarkeit. Das Waldklassenzimmer am Heinersberg bei Wörnitz ist eine umweltpädagogische Einrichtung. Hier können sich Kinder und Erwachsene mit dem Thema Wald und Natur auseinandersetzen. Ein wiederhergestelltes Flachsbrechhaus in Wörnitz kann nach Vereinbarung besichtigt werden.

Offenes Bücherregal

Für unsere Gäste und auch für unsere Bürgerinnen und Bürger gibt es seit August 2017 ein offenes Bücherregal in unserer Stadt, das in der Sommersaison (01. Mai bis 31. Oktober) frei und zeitlos zugänglich ist. Direkt am Info-Center können Bücher getauscht, mitgenommen und eingestellt werden. Seit dieser Zeit gibt es einen regen Tauschhandel. Kommen Sie vorbei und entdecken, stöbern Sie durch die Regale. Vielleicht haben auch Sie ein Buch zum bereitstellen?

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Viel Spass!!

Platz 40 von Bayerns schönsten Geotopen

Das Bodenlose Loch liegt südwestlich von Unteroestheim. Es handelt sich um einen etwa 15 m breiten, bläulich schimmernden Quelltopf von ca. 6 m Tiefe. Die als Naturdenkmal ausgewiesene Gipskarstquelle schüttet durchschnittlich zwischen 60 und 80 Liter pro Sekunde aus. Das abfließende Quellwasser fließt über den Östheimer Bach der Tauber zu.

Ein "Jenisches" Beispiel

In Schillingsfürst stößt man allenthalben auf eine besondere, unverständliche Sprache - das "Jenische". Beispiel gefällig? Dr Apotheker haßt Mufti und Gronickl es Schwein, und groß haßt graviser und glawiner haßt klein, und es Kantalà is dr Abort, ja sou red‘mr bei uns im Ort.

Besuchen Sie auch das Museum der Jenischen Sprache im Atelier des Ludwig-Doerfler-Musuem.

Geöffnet von April bis Oktober jeweils Mittwoch bis Sonntag 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Franz Liszt Denkmal

Kardinal Gustav Adolf von Hohenlohe-Schillingsfürst war Kurienkardinal und ein wichtiger Mann im Leben von Franz Liszt – er war Mäzen und Freund.

 

Am 25. April 1865 empfängt Liszt im Vatikan von Kardinal Karl Gustav zu Hohenlohe-Schillingsfürst die Tonsur und die erste Niedere Weihe. Im Juli des gleichen Jahres hält sich Liszt in der Villa d’Este in Tivoli beim Kardinal auf und erhält dort drei weitere Niedere Weihen.
Nicht nur in unmittelbarer Umgebung des Künstlers zerbrach man sich den Kopf über Liszts Beweggründe zu diesem Schritt. Der Einfluss Carolyne von Sayn-Wittgenstein mag eine entscheidende Rolle gespielt haben. (Quelle: Burger, Ernst: Franz Liszt. Die Jahre in Rom und Tivoli, Mainz 2010, S. 96)

Ab 1867 war Liszt öfter beim Kardinal Gustav Adolf von Hohenlohe-Schillingsfürst zu Besuch, dieser stellte ihm eine ruhige Wohnung in der Villa d’Este in Trivoli zur Verfügung.


In dieser Umgebung ließ sich Franz Liszt zu dem Klavierzyklus „Années de pèlerinage“ inspirieren. Darin enthalten sind „Den Zypressen der Villa d‘ Este“ und die „Wasserspiele der Villa d‘ Este“. Hier gab er 1879 auch eines seiner letzten Konzerte.

Am 10. Juli 1884 wurde im Kardinalsgarten zu Schillingsfürst das erste Liszt-Denkmal noch zu Lebzeiten Liszt enthüllt.

Fürst Chlodwig Hohenlohe-Schillingsfürst Büste

Prinz von Ratibor und Corvey, Reichskanzler, bayerischer Ministerpräsident, * 31.3.1819 Rotenburg/Fulda, † 6.7.1901 Ragaz. (katholisch)

Schon im Jahr 2001 war anlässlich seines 100. Todestages durch den damaligen Bürgermeister eine Gipsbüste aus den Händen eines Schillingsfürsters  aufgestellt worden, an welcher jedoch die Witterung inzwischen ihre Spuren hinterlassen hatte.

Zu seinem 200 Todestag wurde die Gipsbüste durch eine Bronzebüste ersetzt und am Chlodwigplatz enthüllt